Basel III ist ein Reformpaket des Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) für die bereits bestehende Bankenregulierung Basel II. Mit dem Paket sollen den durch die Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007 offengelegten Schwächen der bisherigen Bankenregulierung begegnet werden.

Die mehrfach beschriebenen Auswirkungen wie teurere Kredite mit geringeren Ausläufen bei insgesamt niedrigeren Volumen werden nicht nur von der Immobilienwirtschaft befürchtet, sondern nunmehr von der Wissenschaft beschrieben. So kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zu dem Schluss, dass aufgrund der Einführung der Leverage Ratio in Basel III bestimmte Geschäftsmodelle der risikoarmen Kreditvergabe überproportional benachteiligt werden, wie beispielsweise die margenschwache Immobilienfinanzierung (siehe Forschungsbericht Nr. 73 des IW).

Zumindest konnte in den Verhandlungen erreicht werden, dass die privliegierte Eigenkapitalunterlegung für Wohn- und Gewerbeimmobilienkredite aufrecht erhalten bleibt.

Die Forderung des ZIA die Verschudlungsquote (Leverage Ratio) als bloße Berichtskennziffer einzführen wurde dem BMF, in einer Eingabe des BDI und Business Europe sowie gegenüber dem EU-Parlament vorgebracht.

Quelle: ZIA

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