Alles wird teurer – gefühlt jedenfalls. Bei den Strompreisen trifft es tatsächlich zu – leider. Denn fast alle Stromanbieter haben schon im November Preiserhöhungen angekündigt: Im Durchschnitt steigen die Strompreise 2013 um 12 Prozent. Derzeit zahlen Verbraucher oft rund 25 Cent pro Kilowattstunde. Legt man beispielsweise in einem Single-Haushalt einen Verbrauch von 2.000 Kilowattstunden zugrunde, werden hier derzeit im Schnitt also 500 Euro pro Jahr fällig. Für 2013 wären es dann circa 560 Euro.

Begründung für die höheren Gebühren sind zum einen gestiegene Netzpreise, die die Anbieter an ihre Kunden weiter geben. Und im kommenden Jahr steigt zudem die EEG-Umlage von 3,6 Cent je Kilowattstunde auf 5,3 Cent. Dazu kommt noch 19 Prozent Mehrwertsteuer, sodass insgesamt 6,3 Cent pro Kilowattstunde fällig werden. Auch diese Umlage wälzen die Anbieter auf die Kunden ab und manche Anbieter nutzen die Gelegenheit gleich richtig und schlagen für das kommende Jahr bis zu 20 Prozent drauf.

Was tun gegen steigende Strompreise?
Verbrauchern steht im Falle einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht zu, mit einer Frist von vier Wochen, sodass der Wechsel quasi sofort möglich ist. Daher gilt: Sobald die Ankündigung mit der Preiserhöhung ins Haus flattert, Preise vergleichen und den günstigsten Anbieter raussuchen. Rund ein Drittel lässt sich im Schnitt so sparen, teilweise sogar mehr. Der Wechsel rentiert sich vor allem für Verbraucher, die noch den Grundtarif ihres örtlichen Versorgers nutzen.

Stromanbieter wechseln – so geht’s
Um den Anbieter zu wechseln, beauftragt man am besten den neuen Stromanbieter, der sich mit dem aktuellen Versorger in Verbindung setzt. Dazu teilt man die Zählernummer und den Zählerstand mit, von der restlichen Umstellungen bekommt der Verbraucher gar nichts weiter mit. Für die Umstellung sollten circa drei Wochen eingeplant werden. Möchte man auf Nummer sichergehen, dass wirklich firstgerecht gekündigt wird und nicht der örtliche Versorger zur Not einspringen muss, wird man besser selbst aktiv.

Quelle. Immowelt

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